Stadt 3D++

Stadtmodelle und ihre Anwendungen

Warum dieses Thema und warum dieses Thema als Schwerpunkt am Runden Tisch?
Virtuelle 3D-Welten sind ein Bestandteil des alltäglichen Lebens und ein praktischer Helfer zur Orientierung und Planung im privaten sowie beruflichen Umfeld vieler Menschen. Dabei dienen virtuelle 3D-Stadtmodelle längst nicht mehr nur zur Visualisierung im Rahmen von Urlaubsplanung, Stadtplanung und Marketing, sondern erlauben völlig neue und komplexe Anwendungen, welche wiederum hochwertige semantische 3D-Stadtmodelle voraussetzen. Diese Modelle repräsentieren ein vielschichtiges und umfassendes digitales Abbild der Stadt und dienen u.a. zur Erstellung der von der Europäischen Union vorgeschriebenen Lärmkarten sowie in der Umwelt- und Energieplanung als Basis für Analysen und Simulationen. Schwerpunkt des Kompetenzpools Stadt 3D++ - Stadtmodelle und ihre Anwendungen ist es daher, die Standardisierung und damit die Verbreitung dieser Modelle voran zu treiben sowie Anwendungs-potentiale zu untersuchen und konkrete Projekte durchzuführen. Der Runde Tisch GIS bietet dabei hervorragende Möglichkeiten, Spezialisten, Anwender und Interessenten aus der Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung zusammen zu bringen, um die Erfüllung der Ziele des Kompetenzpools gemeinsam voran zu treiben. (Infoflyer)

Aktuell: Leitfaden 3D-GIS und Energie

seit 29. April 2015 hier zum Download verfügbar:

Leitfaden 3D-GIS und Energie (pdf-Datei, Webversion 10,6 MB)

Leitfaden 3D-GIS und Energie (pdf-Datei, Druckversion 26,6 MB)

Eine Pressemitteilung zum Leitfaden lesen Sie hier.

Hintergrund

Idee

Aufbau und Umsetzung

Beteiligungsmöglichkeiten & Werbung

Der Kompetenzpool „Stadt 3D++ – Stadtmodelle und ihre Anwendungen“ des Runden Tisches GIS bringt schon mit seinem Namen die Grundidee seiner Arbeit zum Ausdruck. Er will genau an der Schnittstelle zwischen der technischen Umsetzung von 3D-Stadtmodellen und ihrem alltäglichen Gebrauch wirken. Denn die technische und inhaltliche Ausgestaltung der Modelle ist naturgemäß abhängig von den praktischen Fragestellungen der späteren Nutzer. Anders gesagt: Die Anforderungen aus der Praxis sollen die Entwicklung vorantreiben.

Dabei ist jedoch zugleich auf eine offene und breite Nutzung achtzugeben, sprich: Es geht darum, mit möglichst generischen Ansätzen Datenmodelle und Werkzeuge zu entwickeln, die später eine Vielzahl praktischer Nutzungen bedienen können – unter Umständen sogar Fragestellungen, die bei der Entwicklung des 3D-Modells noch gar nicht bekannt waren. Diese Situation ist mit der Energiewende sogar in Teilen eingetreten, denn die Entwicklung rund um 3D-Geodaten hat begonnen, lange bevor der Ausstieg aus der Kernenergie und der verstärkte Ausbau von regenerativen Energien in verbindliche Gesetze gegossen wurden. Jetzt gilt es auszuloten, welche Herausforderungen mit den vorhandenen Lösungen und Modellen schon heute lösbar sind.

Zum Hintergrund

Die Energiewende stellt für die Bundesrepublik Deutschland eine enorme Herausforderung dar.
Gleichzeitig den fossilen Energieverbrauch zurückzufahren, aus der Atomenergie auszusteigen und regenerative Energien auszubauen ist ein ambitioniertes Vorhaben für eine der größten Volkswirtschaften und Industrieländer der Welt. Das gesamte Projekt ist mit einem sehr sichtbaren, sehr physischen Umbau der gesamten Energieinfrastruktur verknüpft. Es müssen neue Stromtrassen geplant und gebaut werden und vorhandene Stromnetze sind zu modernisieren. Neue Anlagen zur Energieversorgung mit Wind und Sonnenenergie oder auf der Basis von Biomasse entstehen. An die Wohnbebauung – neue, wie vorhandene – werden neue Anforderungen an Energieverbrauch und Wärmedämmung gestellt. Für die Aufsicht über einen funktionierenden Energiemarkt müssen die Beteiligten neue Daten erheben und vorhandene Daten anders auswerten. Kaum ein Unternehmen, keine Gebietskörperschaft und kein Bürger bleiben von dem Vorhaben unberührt.

Die Idee

Bei diesem Projekt können 3D-Geodaten ihr Potenzial zeigen, wenn es gelingt, den Umgang mit ihnen praxistauglich für Planer und Entscheider zu machen. Denn für zahlreiche Planungsentscheidungen bis hin zur Priorisierung von Investitionen werden neue und integrierte Datengrundlagen benötigt. Vor allem in den Städten und Ballungsräumen wird es bei der Energiewende auf eine nachhaltige und ganzheitliche Planung der Energieversorgung ankommen, weil hier der Raum begrenzt ist und sich zahlreiche weitere Interessen und Fachplanungen überlagern. Daher steigt der Bedarf an integrierten Informationen über Städte, Stadtbezirke und einzelne Quartiere. Genau für diesen Bedarf kann die Geoinformatik durch semantische 3D-Stadt- und Landschaftsmodelle sowie durch 3D-Analysemethoden entscheidende Beiträge liefern. Dreidimensionale Visualisierungen und Datenanalysen können die Ausgangslage im besten Wortsinne anschaulich und transparent machen und darauf  aufbauend als Werkzeuge dienen um Lösungsszenarien zu entwickeln und diese ebenfalls regelrecht greifbar zu machen.

Aufbau und Umsetzung

Vor diesem Hintergrund wird der Leitfaden in die Grundlagen des Themas einführen. Es werden die thematischen Bestandteile von 3D-Modellen aufgezeigt sowie Maßstäbe und Auflösungen mit Blick auf den jeweiligen Verwendungszweck erläutert. Möglichst alle bislang etablierten 3D-Datenmodelle und -formate sollen vorgestellt werden. Parallel dazu werden auch die Fragestellungen der Energiewende beschrieben. Das reicht vom Ausbau der erneuerbaren Energien, über den Aus- und Umbau der Netze bis zur Energiespeicherung. Auch die gesetzlichen Grundlagen und ihre Umsetzung – Stichwort Bundesnetzagentur – werden Inhalt des Leitfadens sein. Schließlich soll ein Überblick über amtliche und kommerzielle 3D-Geodaten gegeben werden, abgerundet durch die Beschreibung der heute vorhandenen IT-Plattformen für das Management und die Analyse der Daten. Dazu kommt eine Vorstellung der Methoden energiebezogener GIS-Analysen von der raumbezogenen Bedarfsermittlung von Strom und Wärme bis zur Standortbewertung für Solar- und Windkraftanlagen oder jede andere Form regenerativer Energieerzeugung. Ausgewählte Praxisbeispiele sowie Softwareprodukte für 3D-GIS und Energie sollen die praktische Seite des Themas betonen. Das Ziel lautet, eine Art Handbuch für Planer und Entscheider in Kommunen und Unternehmen vorzulegen, das zeigt, wie 3D-Geodaten bei zahlreichen Entscheidungen rund um die Energiewende konkret helfen können.

Beteiligungsmöglichkeiten & Werbung

Derzeit haben sich bereits rund 20 Autoren zusammengefunden und eine inhaltlichen Gliederung vorgelegt. Aktuell gibt es noch Raum für weiteres Know-how und kompetente Beiträge sei es nur durch die Beschreibung ihrer Problemszenarien als verantwortliche Entscheider in Behörden und Unternehmen oder wissenschaftlichen Institutionen. Auch konkrete Projekte der Energiewende, bei deren Umsetzung 3D-Daten bereits eine Rolle gespielt haben können wichtige Impulse für Dritte geben. Setzen sich dazu mit dem Runden Tisch GIS in Verbindung.

Nicht zuletzt bietet der Leitfaden ein hochwertiges Umfeld für Anzeigenplatzierungen. Die Leitfäden des Runden Tisches GIS genießen eine hohe Reputation und werden als Arbeitshilfen bei Projekten bis hin zur Formulierung konkreter Ausschreibungen genutzt. Erfahrungsgemäß ist bei einem Leitfaden des Runden Tisches GIS im Laufe der Zeit von einer vierstelligen Leserzahl auszugehen, die das Dokument intensiv studieren wird. Die Leitfäden werden kostenlos als Download in Form eines PDF sowie als eBook abgeben und haben eine Nutzungsdauer weit über die Halbwertszeit anderer periodischer Publikationen. Anzeigenplatzierungen in diesem Umfeld sind vergleichsweise exklusiv und ihr Raum begrenzt. Bei Interesse daran wenden Sie sich ebenfalls an die Geschäftsstelle des Runden Tisches GIS ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ).

Ansprechpartner für den Leitfaden sind die Kompetenzpoolsprecher Philipp Willkomm und Robert Kaden ( This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. )

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Leitfaden 3D-GIS und Energie
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Leitfaden 3D-GIS und Energie
Download-Zähler: 790x

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